Gundara's handgemachte Souzani kommen aus Tadschikistan. Dieser Wandbehang ist mit der traditionellen Chakan-Stickerei handbestickt.
2018 wurde die Kunst der Chakan Stickerei offiziell in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes (immaterielles Kulturerbe der Menschheit) aufgenommen.
Das Wort Suzani/ Souzani kommt von dem tadschikischen bzw. persischen Wort für "Nadel". Souzani werden und wurden in Zentralasien an der Seidenstrasse handgemacht von den Frauen der Familie für die Mitgift. Souzani mit Chakan-Stickerei werden noch heute dazu verwandt die Sitz- bzw. Schlafmatten (Kurpacha/ Toschak) abzudecken oder auch als Wandbehang zur Verschönerung des Hauses.
Gundaras Souzani kommen aus der Region um Penjikent im Westen Tadschikistans, welches heute an der tadschikisch-usbekischen Grenze liegt.
Dieser Souzani ist handgemacht.
100% Antiker Souzani, da ca. 60 Jahre alt.
Der Souzani ist gereinigt.
Maße: 149x144cm
Brand
Gundaras afghanische Taschen werden per Hand von Meister Yaqub in Kabul, vor allem aus natürlich gegerbtem Ziegenleder, gefertigt. Das Leder dunkelt mit der Zeit sehr schön nach, wird weicher und glänzender. Das hochwertige Ziegenleder wird in Nordafghanistan ausschließlich mit natürlichen Zutaten (Granatapfelschalen, Rhabarberwurzeln & Taubendung) gegerbt. So liegt bei den afghanischen Naturleder-Taschen die gesamte Wertschöpfungskette in Afghanistan. Das von Meister Yaqub verwendete chemisch gegerbte und gefärbte pakistanische Schafsleder ist dünner und weicher als das Ziegenleder. Gundaras Lederta
schen kombinieren traditionelle Muster und Handwerkskunst mit europäischen Ansprüchen an Ästhetik- und Funktionalität. Durch den Kauf von Gundara-Ledertaschen unterstützten Sie afghanische Kunsthandwerker in Kabul auf sehr direkte Weise. Etwa 25% des Verkaufspreises gehen zurück an die Produzenten nach Kabul. AfghanischeProdukte zu kaufen, heisst die afghanische Wirtschaft zu unterstützen und den Menschen vor Ort eine Perspektive zu geben.
Meister Yaqub hat in seinem Leben bereits viele Schicksalsschläge erlebt. Vor den Taliban floh er mit seiner Familie nach Pakistan. Zurück in Kabul baute er seine Manufaktur wieder auf. Zwei Selbstmordattentate, die auf die indische Botschaft gegenüber der Manufaktur abzielten, zerstörten teilweise die Manufaktur. Zum Glück wurde niemand verletzt! 2015 versuchte Meister Yaqub mit seiner Familie einen Neuanfangversuch in Istanbul, der nicht gelang. Er ist nach Kabul zurückgekehrt, wo er nun sein Haus, das bei einem Anschlag in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder aufbauen musste. Gundara arbeitet seit 2009 mit Meister Yaqub zusammen und unterstützt so die Familie auf nachhaltige Weise.