Verspielte Old-School-Tasche aus rotem und naturfarbenem Leder.
Die Außennähte und die Verschlußlasche sind aus konventionell gegerbtem rotem, der Rest aus chromfreiem Ziegenleder, das mit der Zeit schön nachdunkelt – hergestellt wird dieses Modell in der Manufaktur von Meister Yacub in Kabul.
Funktionalität, klassischer Stil und Haltbarkeit sind hier gleichauf mit Eleganz: Die Tasche ist groß genug für Papiere in DIN A4, ein kleines Tablet oder andere wichtige Alltagsutensilien.
Der Innenraum ist gefüttert, besitzt eine kleine Innentasche, und der Schultergurt ist verstellbar.
Außergewöhnlicher Stil für den täglichen Gebrauch!
Material: Chromfrei gegerbtes Ziegenleder, konventionell gegerbtes Schafsleder und Synthetikstoff
| Innen: | Aussen: |
|---|---|
| Innenfutter aus Nylon | 100% Leder |
| 1 Hauptfach | Verschlusslasche |
| 1 Innentasche | Verstellbarer Schultergurt (120cm) |
Brand
Gundaras afghanische Taschen werden per Hand von Meister Yaqub in Kabul, vor allem aus natürlich gegerbtem Ziegenleder, gefertigt. Das Leder dunkelt mit der Zeit sehr schön nach, wird weicher und glänzender. Das hochwertige Ziegenleder wird in Nordafghanistan ausschließlich mit natürlichen Zutaten (Granatapfelschalen, Rhabarberwurzeln & Taubendung) gegerbt. So liegt bei den afghanischen Naturleder-Taschen die gesamte Wertschöpfungskette in Afghanistan. Das von Meister Yaqub verwendete chemisch gegerbte und gefärbte pakistanische Schafsleder ist dünner und weicher als das Ziegenleder. Gundaras Lederta
schen kombinieren traditionelle Muster und Handwerkskunst mit europäischen Ansprüchen an Ästhetik- und Funktionalität. Durch den Kauf von Gundara-Ledertaschen unterstützten Sie afghanische Kunsthandwerker in Kabul auf sehr direkte Weise. Etwa 25% des Verkaufspreises gehen zurück an die Produzenten nach Kabul. AfghanischeProdukte zu kaufen, heisst die afghanische Wirtschaft zu unterstützen und den Menschen vor Ort eine Perspektive zu geben.
Meister Yaqub hat in seinem Leben bereits viele Schicksalsschläge erlebt. Vor den Taliban floh er mit seiner Familie nach Pakistan. Zurück in Kabul baute er seine Manufaktur wieder auf. Zwei Selbstmordattentate, die auf die indische Botschaft gegenüber der Manufaktur abzielten, zerstörten teilweise die Manufaktur. Zum Glück wurde niemand verletzt! 2015 versuchte Meister Yaqub mit seiner Familie einen Neuanfangversuch in Istanbul, der nicht gelang. Er ist nach Kabul zurückgekehrt, wo er nun sein Haus, das bei einem Anschlag in Mitleidenschaft gezogen wurde, wieder aufbauen musste. Gundara arbeitet seit 2009 mit Meister Yaqub zusammen und unterstützt so die Familie auf nachhaltige Weise.