Pakol - Traditionelle pakistanische Kopfbedeckung (Paschtunen-Mütze), fair gehandelt und handgewebt
Dieser erdbraune Pakol wurde auf faire Weise in der Weber-Kooperative ICIA in Islampur in West-Pakistan hergestellt.
Pakols (Paschtunen-Mützen) im Chitrali Stil sind traditionell als afghanische oder pakistanische Woll-Mützen bekannt. Ursprünglich wurden diese vor allem von Paschtunen im Süden und Osten Afghanistans (Nangahar, Kunar, Nuristan etc.) und Westen Pakistans (Swat, Chitral etc.) getragen.
Mit der Zeit (im Jihad - Befreiungskampf) wurde der Pakol (Paschtunen-Mütze) immer mehr zum Markenzeichen der Nordallianz. Ihr bekanntester Vertreter Ahmad Shah Massoud trug meist einen Pakol. Diese handgewebte Wollmütze ist heute immer noch vor allem in Nordafghanistan, aber auch in den paschtunischen Gebieten Afghanistans und Pakistan beliebt.
Aber auch im Westen wird der Pakol immer populärer. Sind Sie Ihre Wintermütze leid und benötigen mal eine etwas andere Kopfbedeckung? Dann legen Sie sich eine Paschtunen-Mütze zu. In Afghanistan und Pakistan wird dr Pakol traditionell nur von Männern getragen. Hier bei uns im Westen wird die Paschtunen-Mütze auch bei Frauen als handgemachte Kopfbedeckung immer beliebter. Der Pakol ist eine originelle, alt bewährte Wollmütze.
Pakols sind aus einem warmem gewebten Wollstoff und haben ein leichtes Futter. Die Größe des Pakol kann beliebig verändert werden, je nachdem wieviel Material man in den Rand einwickelt bzw. herausnimmt.
Für die Pakols findet die gesamte Wertschöpfungskette in Pakistan statt. Die Wolle für die Paschtunen-Mütze wird vor Ort hergestellt und dann direkt zu dieser schönen Kopfbedeckung weiter verarbeitet (Fairchain = besser als Fairtrade).
Unterstützen Sie unsere pakistanische Partner-Kooperative ICIA. Sie gibt den Webern eine Beschäftigung und ein Einkommen vor Ort und schafft so nachhaltige Perspektiven.
Gundaras Pakols sind:
- zeitlos chic
- 100% fair gehandelt
- 100% Fairchain
- 100% traditionelle Handarbeit
Die Größen variieren etwas und die Mützen sind dehnbar). Bitte wählen Sie Ihre Größe aus.
Gundara dankt Ihnen für Ihren bewussten Konsum, mit dem Sie unsere Welt Schritt für Schritt ein wenig besser machen.
Brand
Hazer Gul schafft Alternativen für Weber in West-Pakistan

2004 gründete Hazer Gul eine Vereinigung von Kunsthandwerkern im Swat-Tal in West-Pakistan. Durch diese Initiative wollte Hazer Gul dazu beitragen, unfreies Arbeiten abzuschaffen. Hazer Gul kommt selbst aus einer armen Familie. Mit acht Jahren begann er, seine Familie mit dem Sammeln von Feuerholz zu unterstützen. Mit 16 Jahren wurde Hazer Gul Weber. Er arbeitete acht Jahre lang für mehr als neun Stunden pro Tag. Dennoch konnte er damit nie genug Geld verdienen, um seine Familie zu ernähren. Ihm fiel auf, dass Weber von Zwischenhändlern ausgenutzt wurden und ihm wurde klar, dass die Lösung für dieses Problem von den Arbeitern selbst kommen musste. Das Hauptproblem war, dass die Weber kein Gehalt bekamen, sondern mit Essen bezahlt wurden. So konnten sie nichts ansparen, um aus dieser Abhängigkeit auszubrechen. Irgendwie schaffte es Hazer Gul dennoch, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Es gelang ihm, ein Bewusstsein für Probleme innerhalb der Dorfgemeinschaft zu schaffen und ein besseres Verständnis dafür, dass Probleme wie Analphabetismus, zunehmende Verschmutzung etc. alle damit zusammenhingen, dass die Weber unfrei waren und ihr Schicksal nicht selbst in die Hand nahmen. Das Ergebnis ist unter anderem, dass heute mehr als 5.000 Webstühle in Islampur der Dorfgemeinschaft gehören und die Weber so ein selbstbestimmtes Leben führen können.
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