Grauer Pakol - Paschtunen-Mütze, fair gehandelt und handgewebt aus Pakistan im Chitrali Stil
Gundara bietet Ihnen einen schönen schlichten Pakol in grau, fair gehandelt aus Pakistan. Pakols sind das Symbol des Widerstandes (oder Befreiungskampfes) in Ost-Afghanistan (Nangahar, Kunar, Khost, Nuristan etc.) und West-Pakistan (Swat, Chitral und den Stammesgebieten). Ursprünglich wurden die Pakols, Pakuls, oder Khapols genannten Paschtunen-Mützen vor allem von Paschtunen getragen. Später im Jihad wurde der Pakol immer mehr zum Markenzeichen der Nordallianz um Ahmad Shah Massoud.
Man kann die Größe des Pakols etwas variieren, indem man Stopfmaterial aus dem Rand herausnimmt bzw. hinzufügt.
Pakols bestehen aus einer handgewebten Stoffröhre mit einem Deckel handgewebt aus Schafwolle und Ziegenhaar. Im Winter kann man den Pakol schön über die Ohren ziehen. Im Frühlung und Herbst kann man diese Paschtunen-Mütze etwas luftiger und aufgerollter tragen.
Gundaras Pakols kommen direkt aus der Weber-Kooperative ICIA von Hazer Gul (siehe unten) aus Islampur im Swat-Tal in West-Pakistan. Mit dem Kauf eines Pakol unterstützen sie diese Kooperative auf sehr direkte Weise und schaffen Perspektiven für die Weber vor Ort.
Die Materialien (Schafwolle und Ziegenhaar) werden in West-Pakistan hergestellt und dort direkt zu diesem schönen Paschtunen-Mützen (Pakol, Pakul oder Khapol) weiter verarbeitet (Fairchain - besser als Fairtrade).
Gundaras Pakols sind:
- 100% traditionelle Handarbeit
- 100% Fairchain
Brand
Hazer Gul schafft Alternativen für Weber in West-Pakistan

2004 gründete Hazer Gul eine Vereinigung von Kunsthandwerkern im Swat-Tal in West-Pakistan. Durch diese Initiative wollte Hazer Gul dazu beitragen, unfreies Arbeiten abzuschaffen. Hazer Gul kommt selbst aus einer armen Familie. Mit acht Jahren begann er, seine Familie mit dem Sammeln von Feuerholz zu unterstützen. Mit 16 Jahren wurde Hazer Gul Weber. Er arbeitete acht Jahre lang für mehr als neun Stunden pro Tag. Dennoch konnte er damit nie genug Geld verdienen, um seine Familie zu ernähren. Ihm fiel auf, dass Weber von Zwischenhändlern ausgenutzt wurden und ihm wurde klar, dass die Lösung für dieses Problem von den Arbeitern selbst kommen musste. Das Hauptproblem war, dass die Weber kein Gehalt bekamen, sondern mit Essen bezahlt wurden. So konnten sie nichts ansparen, um aus dieser Abhängigkeit auszubrechen. Irgendwie schaffte es Hazer Gul dennoch, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Es gelang ihm, ein Bewusstsein für Probleme innerhalb der Dorfgemeinschaft zu schaffen und ein besseres Verständnis dafür, dass Probleme wie Analphabetismus, zunehmende Verschmutzung etc. alle damit zusammenhingen, dass die Weber unfrei waren und ihr Schicksal nicht selbst in die Hand nahmen. Das Ergebnis ist unter anderem, dass heute mehr als 5.000 Webstühle in Islampur der Dorfgemeinschaft gehören und die Weber so ein selbstbestimmtes Leben führen können.
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