Hübscher handgemachter Wüstenfuchs (Fennek) aus Nickel von Tuareg aus Niger
Der Fennek oder Wüstenfuchs (Vulpes zerda) ist eine Fuchsart aus der Gattung Vulpes. Der Wüstenfuchs ist der kleinste aller Wildhunde und bewohnt die Sandwüsten Nordafrikas und der Sahelzone. Die Art der Wüstenfüchse zeigt zahlreiche Anpassungen an das Wüstenklima, etwa die geringe Körpergröße, behaarte Sohlen und große Ohren, die der Wärmeregulation dienen. Der Fennek ist nacht- und dämmerungsaktiv und frisst als Allesfresser sowohl wirbellose und kleine Wilbeltiere als auch Früchte und Knollen. Fenneks leben für gewöhnlich in Paaren; die meist zwei bis fünf Jungen pro Wurf kommen zwischen März und April zur Welt. Während der Trage- und Säugezeit versorgt und beschützt das Männchen das Weibchen und den Wurf. Der Erdbau des Fenneks ist im Regelfall einfach und wird meist in lockeren Sand gegraben, nur in festerem Untergrund nimmt er komplexere Formen an. Der nächste Verwandte des Fenneks ist der Afghanfuchs (Vulpes cana), der auf der Arabischen Halbinsel, im Iran und in Afghanistan lebt.
Dieser Wüstenfuchs ist handgemacht von Tuareg in Niger.
Der Fennek ist aus Nickel handgearbeitet.
Brand
Unser Tuareg-Schmuck kommt von Ahmed Ataher, einem Kel Tamaschek (Tuareg-Stamm) aus Niger. Die Kel Tamaschek werden seit eh und je geachtet und gefürchtet. Als Beherrscher des Feuers und der Mineralien sieht man sie im Bund mit den Geistern. So dürfen sie einige Tabus brechen. Schmiede in Niger fertigen auch heute noch alle Metallgegenstände an, die ein Kel Tamaschek benötigt: Messer, Schwerter, Schlösser, Zaumzeug etc., aber auch wunderschönen Silberschmuck mit zahlreichen Symbolen. Wie das Zelt der Kel Tamaschek, dessen Ausrichtung streng festgelegt ist, sind auch die Formen, Muster und Ornamente der Schmuckstücke genauen Regeln unterworfen. Sie erzählen von der spirituellen Welt der Tuareg.
Gundara möchte Ihnen diese Welt der Symbolik und Schönheit des Tuareg-Schmucks näher bringen. Das Buch "Die Enkel der Echse" erzählt die Familiengeschichte der Familie Ataher.