Das Patu ist ein Woll-Plaid (Wolldecke). Gundara bietet Ihnen nun zum ersten Mal die richtig schwere Qualität, die wir selbst in Afghanistan oder Pakistan noch nie gesehen haben! Dieses Mal kommen die Patus (Wolldecken) auch direkt aus dem Swat-Tal in West-Pakistan.
Diese schwere Wolldecke/ Plaid wird Sie auf jeden Fall im Frühjahr, Herbst und Winter und auch an kühleren Sommerabenden warm halten! Das Patu (Wolldecke) ist optimal für die Zeit abends auf dem Sofa, als Picknick-Decke, Baby-Decke, als Umhang bei der Jagd, etc. Traditionell wird das Patu (Wolldecke) in Afghanistan und Pakistan als Umhang getragen, quasi als Winterjacken-Ersatz.
Die Patus (Wolldecken/ Plaids) können kalt im Wollwaschgang in der Waschmaschine gewaschen werden.
Die Patus (Wolldecken) sind aus 100% Wolle (vor allem Schafs- und Ziegenwolle).
Die schweren Wolldecken sind in verschiedenen Farbschattierungen (verschiedene Naturtöne) erhältlich: creme-farben, grau, braun etc., verziert mit farbenfrohen Bordüren.
Sie werden staunen wie schnell Sie die Patus erwärmen. Probieren Sie es aus!
Diese Plaids wurden im Swat-Tal in Pakistan handgewebt.
Die Patus sind keine standardisierten Produkte. Die Größen (240-265 cm mal 125-140 cm, Farben und Bordüren der Plaids/ Wolldecken können leicht variieren. Das Design, die Breite und Farben der Bordüren weichen auch leicht voneinander ab. Bitte sehen Sie unten die Bilder für die verschiedenen Optionen.
Das Gewicht der Patus (Plaids/ Wolldecken) variiert zwischen 1200 und 1400 g, die dunkleren Patus sind dabei schwerer als die helleren Patus.
Brand
Hazer Gul schafft Alternativen für Weber in West-Pakistan

2004 gründete Hazer Gul eine Vereinigung von Kunsthandwerkern im Swat-Tal in West-Pakistan. Durch diese Initiative wollte Hazer Gul dazu beitragen, unfreies Arbeiten abzuschaffen. Hazer Gul kommt selbst aus einer armen Familie. Mit acht Jahren begann er, seine Familie mit dem Sammeln von Feuerholz zu unterstützen. Mit 16 Jahren wurde Hazer Gul Weber. Er arbeitete acht Jahre lang für mehr als neun Stunden pro Tag. Dennoch konnte er damit nie genug Geld verdienen, um seine Familie zu ernähren. Ihm fiel auf, dass Weber von Zwischenhändlern ausgenutzt wurden und ihm wurde klar, dass die Lösung für dieses Problem von den Arbeitern selbst kommen musste. Das Hauptproblem war, dass die Weber kein Gehalt bekamen, sondern mit Essen bezahlt wurden. So konnten sie nichts ansparen, um aus dieser Abhängigkeit auszubrechen. Irgendwie schaffte es Hazer Gul dennoch, sich aus dieser Abhängigkeit zu befreien. Es gelang ihm, ein Bewusstsein für Probleme innerhalb der Dorfgemeinschaft zu schaffen und ein besseres Verständnis dafür, dass Probleme wie Analphabetismus, zunehmende Verschmutzung etc. alle damit zusammenhingen, dass die Weber unfrei waren und ihr Schicksal nicht selbst in die Hand nahmen. Das Ergebnis ist unter anderem, dass heute mehr als 5.000 Webstühle in Islampur der Dorfgemeinschaft gehören und die Weber so ein selbstbestimmtes Leben führen können.
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